D2. Kulturschoppen des Kulturkatasters ein Erfolg Besucherzahl hat sich verdoppelt Mehr als 30 Kulturinteressierte kamen zum 2. Kulturschoppen desKulturkatasters Schwachhausen , um einer Lyriklesung mit Hang-Begleitung (s.u.) von Olivia Douglas beizuwohnen. Zum Interesse an der Veranstaltung mag auch der ungewöhnliche Ort der Lesung beigetragen haben: Der Kulturkeller des Bunkers in der Claussenstraße. Zu diesem Bunker und seinem Gestalter, dem Architekten Rainer Mielke, demnächst mehr auf „Leben im Stadtteil“ in unserer kleinen Serie zum Bunkerwohnen. Zurück zum Kulturschoppen: Im ersten Teil las die Lyrikerin Olivia Douglas  aus ihren mehrsprachigen Gedichten „Poesie ohne Grenzen“. Hier ein kurzes Gedicht auf Englisch und Deutsch als Beispiel: butterfly schmetterling blossom in motion bewegte blüte laughing at gravity du lachst über die schwerkraft enjoying jauchzend the light of im licht eternal love der ewigen liebe ©olivia douglas, 1998 Bevor sie dann zu weiteren - deutschsprachigen - Gedichten aus ihren anderen Werken kam, brachte sie ungewöhnliche Klänge auf einem ungewöhnlichen Instrument zu Gehör: Dem Hang . Das Hang ist ein gongartiges Instrument vom Aussehen eines Ufos. „Ein Hang kann man nicht einfach so kaufen,“ berichtete Douglas, „man muss es bei den Schweizer Instrumentenbauern beantragen und bekommt es dann gewährt - oder auch nicht.“ Sie hat es bewilligt bekommen und entlockte ihm mystische Klänge, die, ebenso wie ihre Gedichte, die Zuhörer zu starkem Beifall motivierten. Zum Bedauern aller war der Kulturschoppen nach knapp 30 Minuten schon wieder zu Ende. Beim anschließenden „richtigen“ Schoppen kam dann schon Vorfreude auf für die nächste Veranstaltung am 30. November. Thema und Veranstaltungsort stehen in Kürze auf unserer Veranstaltungsseite. Joachim Kothe