DIE STADTMUSIKANTEN UND DER SCHLÜSSEL ZUR LIEBE Oh, oh Krötenalarm Uh, schnell weg Ah die berühmten Bremer Stadtmusikanten, meine Verehrung. Die Kröte Berte deutete eine Verbeugung an, die ihr gehörig misslang. Zu spät, tönte der Hahn. Ich habe gehört, dass ihr auf dem Fest des Bürgermeisters spielen sollt, meine Gratulation. Tja für unsereines reicht es noch nicht einmal für eine Eintrittskarte. Die Kröte tat so, als würde sie sich damit abfinden, aber ihr lauernder Blick sagte etwas anderes. Aaalsso wir haben gar kkkkeine Karten mehr, ssssonst…. Die Katze verpasste dem Esel eine blitzschnellen Hieb mit ihrer Pfote und er verstummte augenblicklich. Zum Glück tauchte just in diesem Moment Mimi, die Schwester von Berte, auf. Ah, gut, dass ich euch treffe, vielen Dank für die Karte für das Fest des Bügerm… Was- ihr habt ihr eine Karte gegeben und mir nicht?  Das werde ich mir merken! Und einen Gefallen werde ich euch nie wieder erweisen. Wütend watschelte die Kröte Berte davon. Also ich erinnere mich an keinen Gefallen, den die Kröte uns erwiesen hat – ihr? murmelte der Hund. Nein, natürlich nicht. Oh, das war wohl gerade etwas ungeschickt, entschuldigt bitte, sagte Mimi. Sie klatschte alle fröhlich mit ihrer Pfote ab. Deine Schwester ist doch immer beleidigt, was kümmert es uns, alle lachten. Stimmt, das soll uns die Laune bei diesem schönen Wetter nicht verderben. Gggenauuuu, der Esel tätschelte liebevoll die Kröte. Los Jungs und Mädel, zur Probe, die neuen Lieder sitzen noch nicht und wir haben nur noch drei Tag bis zum Fest, kam es wie immer, resolut von der Katze. Ist ja schon gut maulte der Hund. Also ich finde, wir sollten erst einmal ausgiebig frühstücken, warf Wilhemine, die Bärin ein. Gggenauuu, erst mal richtig fffrühstücken. Fröhlich pfeifend spazierten sie zu den einladenden Tischen auf dem Marktplatz und bestellen ein großes Frühstück für alle. Die Kröte Berte kochte vor Wut. Sie hatte sich in einer dunklen Nische verkrochen und beobachtete genau, was die Stadtmusikanten machten. Das werden sie noch bereuen, zischte sie leise vor sich hin. Die Stadtmusikanten genossen ihr reichhaltiges Frühstück und das strahlende Wetter. Sie ahnten nicht, was Berte für einen Plan ausheckte. Alle Vorbeikommenden grüßten die Standtmusikanten und so manch einer setzte sich dazu, bis es eine große Runde war. Sie lachten und waren guter Dinge. Das Fest des Bürgermeisters wird euer größter Auftritt werden. Mimi freute sich sichtlich mit den Stadtmusikanten. Jaaa, und wir kkkönnen die neuen Lieder nnnoch… … noch besser, als die alten, unterbrach ihn jäh die Katze Konrad und verpasste dem Esel schon wieder einen Hieb mit ihrer Pfote. Das geht doch niemenden etwas an, du Esel, zischte Konrad. Dddas bbin ich und ddas bleib ich, ein Eeesel, strahlte Egon die Katze an und alle prusteten los. Konrad tat noch ein wenig grimmig, aber stimmte dann ein in das Gelächter der anderen ein. ©Olivia Douglas, 2008 (Um den Status “unveröffentlicht” zu erhalten, drucke ich die Geschichte hier nicht vollständig ab. Für das private Vorlesen, schicke ich gerne die ganze Geschichte per E-Mail zu, denn genau dafür wurde sie geschrieben.)